Caritaszentrum Landsberg am LechLandsberg am LechBanner Caritas-Kampagne 2026 - Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

10 Jahre Nachbarschaftshilfe in Landsberg – Caritasverband als Träger

21.​05.​2026

Seit zehn Jahren unterstützt die Nachbarschaftshilfe Landsberg Menschen im Alltag – unbürokratisch, persönlich und mit großem ehrenamtlichem Einsatz. Dieses Jubiläum nahm die Stadt Landsberg am Lech zum Anlass, den Helferinnen und Helfern im Rahmen eines Festakts im Historischen Rathaus am Montag, 18. Mai 2026 herzlich zu danken.

 

Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl würdigte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Stadt und Landkreis das langjährige Engagement der Ehrenamtlichen: „Die Nachbarschaftshilfe zeigt seit zehn Jahren, was unsere Stadt im Innersten zusammenhält: Menschen, die füreinander da sind.“ Ob Fahrten zum Arzt, Begleitung beim Einkauf, kleine Hilfen im Haushalt oder einfach ein Gespräch – die Einsätze seien oft unscheinbar, für die Betroffenen aber von großer Bedeutung.

 

Die Stadt Landsberg dankt besonders den Helferinnen und Helfern, die ihre Zeit, ihre Aufmerksamkeit und ihre Erfahrung einbringen. Ein besonderer Dank galt Traudl Melloh und Hans-Ulrich Bender, die die Nachbarschaftshilfe von Beginn an mit aufgebaut und geprägt haben. Ebenfalls gewürdigt wurden der Caritasverband Landsberg am Lech als Träger sowie die Koordinationsstelle Engagierter Bürger des Landratsamts, die die Nachbarschaftshilfe seit vielen Jahren begleiten.

 

3.300 Einsätze

Markus Dietl, Geschäftsführer des Caritasverbandes Landsberg am Lech, skizzierte in seiner Ansprache einige Eckdaten der Nachbarschaftshilfe. Getragen wird sie aktuell von 35 Helferinnen und Helfern, 20 Frauen und 15 Männern, von denen nicht wenige schon seit vielen Jahren dabei sind. In den vergangenen 10 Jahren gab es fast 3.300 Einsätze bei denen sicher mehr als 15.000 km zurückgelegt wurden. „Insgesamt waren es mehrere tausend Stunden, die Sie in den vergangenen 10 Jahren Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, geschenkt haben“, erklärte Dietl.

 

Dank ans Koordinationsteam

Er schilderte anschließend den Ablauf der Tätigkeit der Nachbarschaftshilfe vom ersten Anruf bis zur tatsächlichen Aktion und betonte dabei besonders die Rolle des Koordinationsteams, bestehend aus Traudl Melloh, Walter Fohrmann, Sabine Adam, Eva-Maria Kehl und Paul Geissler. Wenn der Einsatz koordiniert ist, sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gefragt. Dokumentiert wird alles in einem Logbuch, aus dem Markus Dietl dem gespannt lauschenden Auditorium einige Beispiele vorlas.

 

Nachwuchsgewinnung und Digitalisierung

Zur Zukunft sagte der Caritas-Geschäftsführer: „Mit Blick auf die demographische Entwicklung bin ich davon überzeugt, dass wir erst am Anfang stehen und das Angebot der Nachbarschaftshilfe in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch viel wichtiger und notwendiger werden wird.“ Besondere Herausforderungen lägen beispielsweise in der Nachwuchsgewinnung für die Nachbarschaftshilfe und der Digitalisierung der Prozesse. Markus Dietl dankte ausdrücklich dem Landkreis, der Stadt Landsberg und dem Seniorenmanagement der Stadt für die konstruktive Zusammenarbeit im Sinne der Sache.

 

Zum Abschluss zitierte er Dietrich Bonhoeffer mit dessen Satz: „Es gibt kein größeres Privileg im Leben, als ein Segen für andere zu sein. Liebe Helferinnen und Helfer unserer Nachbarschaftshilfe, Sie sind und werden bei jedem Ihrer Dienste und Einsätze zum Segen für andere – für Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Herzlichen Dank dafür und Vergelt’s Gott!“

 

Bild zur Meldung: Gruppenfoto Nachbarschaftshilfe Landsberg - Foto: © Stadt Landsberg am Lech