BannerbildBannerbild
08191 - 3860
Link verschicken   Drucken
 

Suchtberatungs- & Behandlungsstelle

Suchtberatungsstelle - Caritas LandsbergBeratung von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten zu Fragen und Problemen bei

  • Konsum von Alkohol, Drogen, Medikamenten und anderen Substanzen
  • Glücksspiel
  • dem Umgang mit Medien (Computer, Handy)
  • anderen Verhaltensweisen (z.B. Kaufen)

 

Angebote für Betroffene

Beratung für Betroffene

Unsere Beratungsgespräche sind:

  • kostenlos

  • unverbindlich

  • professionell

  • zieloffen

  • am Anliegen der Klienten orientiert

  • in einem geschützten Rahmen (Schweigepflicht)

Bei einem Beratungstermin nehmen wir uns 50 Minuten speziell für Sie und Ihr Anliegen Zeit. Eine Beratung kann telefonisch, persönlich und im Bedarfsfall auch aufsuchend stattfinden.

 

Wir unterliegen der Schweigepflicht, das heißt wir geben ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis keine Informationen über Sie an externe Stellen oder Personen weiter.

 

Haben Sie eine konkrete Fragestellung? Wollen Sie Ihre gegenwärtige Situation mit einer neutralen Person genauer anschauen? Sie benötigen jemanden, der Ihnen zuhört? Unsere Beratung ist zieloffen, das heißt Sie bestimmen, was Ihnen wichtig ist. Nach dem Gespräch haben Sie einen Überblick, was unsere Stelle oder auch andere Fachdienste für Ihre Fragestellung anbieten können. Sie entscheiden, ob ein Gespräch erstmal weiterhilft oder ob Sie weitere Termine vereinbaren wollen.

 

Im Erstgespräch haben Sie Ihr Anliegen erstmals angesprochen. Jetzt haben Sie Ihr Verhalten noch einmal genauer beobachtet oder Sie haben schon erste Schritte einer Veränderung unternommen? Wir begleiten Sie dabei, den für Sie richtigen Weg der Veränderung zu finden. Vielleicht haben Sie auch festgestellt, dass Sie weitergehende Hilfe benötigen. Wir unterstützen Sie, die richtige Rehabilitation (ambulant oder stationär) zu finden und geben Ihnen Hilfestellung bei der Antragsstellung.

 

Als Beratungsstelle der Caritas ist uns besonders wichtig, dass Sie sich mit Ihrem Anliegen bei uns aufgehoben fühlen und wir Sie fachlich gut begleiten, egal ob Sie einen Glauben leben oder nicht.

Informations- und Motivierungsgruppe
Wer kann teilnehmen?
  • Alle, die sich mit ihrem Suchtproblem auseinandersetzen wollen oder müssen.

  • Alle, die erst noch abstinent werden wollen sind ebenfalls willkommen.

  • Alle, die eine stationäre Therapie machen wollen.

  • Alle, die eine ambulante Therapie machen wollen.

  • Alle, die noch unentschlossen sind.

Was erwartet Sie?
  • Informationen zum Thema Abhängigkeit und Missbrauch.

  • Eigene Erfahrungen und Austausch sind erwünscht.

  • Betrachtung der eigenen Einstellung und des eigenen Konsumverhaltens.

  • Motivation für ein suchtfreies Leben

  • Schutz durch Schweigepflicht.

Wann findet die Gruppe statt?
  • Jeden Dienstag von 17:00 bis 18:00 Uhr

  • Die Inhalte wiederholen sich nach mehreren Treffen.

  • Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Was wird von Ihnen erwartet?
  • aktive Mitarbeit und Bereitschaft zum Lernen

  • die Teilnahme erfolgt möglichst nüchtern

  • die regelmäßige Teilnahme an dem Kurs ist wünschenswert

  • Einhaltung der Schweigepflicht ist für alle verbindlich

 

Stabilisierungsgruppe
Wer kann teilnehmen?

Menschen mit einem in der Vergangenheit problematischen Konsum von Drogen oder Alkohol, die dies reflektiert haben und jetzt auf ihrem Lebensweg bewusst auf Alkohol und illegale Drogen verzichten.

 

Was erwartet Sie?
  • Thema: Wie kann ich eine zufriedene Abstinenz im Alltag leben

  • Thema: Wie kann ich mit Rückfällen umgehen

Wann und wo findet die Gruppe statt?
  • in Landsberg 1 Mal im Monat am Donnerstag von 18:30 bis 20:15 Uhr

  • in Dießen alle 14 Tage am Montag von 17:00 bis 18:30 Uhr

Psychosoziale Begleitung Substituierter
Wer kann teilnehmen?

Konsumenten und Konsumentinnen illegaler Drogen, die substituiert werden.


Was erwartet Sie?

Wir unterstützen und begleiten Sie bei

  • der Stabilisierung Ihrer Lebenssituation

  • behördlichen Angelegenheiten & Ämtergängen

  • der Erarbeitung von Lebenszielen

  • der Strukturierung Ihres Alltags

  • der Orientierung außerhalb der Drogenszene

  • der Reduktion der Dosis und beim Ausstieg

  • der Beantragung von stationärer Therapie

 

 

Angebote für Angehörige

Beratung für Angehörige

Suchterkrankungen betreffen immer auch die Familie mit. Vielleicht sind Sie Partner/in eines suchtkranken Menschen und merken, dass Ihre Kraft nicht mehr ausreicht weiter so zu tun, als wäre alles in Ordnung. Vielleicht sind sie das erwachsene Kind eines Suchtkranken und machen sich Sorgen um Ihre Mutter/Ihren Vater. Vielleicht beobachten Sie schon seit längerem, dass sich Ihr Kind verändert und Sie haben die Vermutung, dass es mit dem Konsum von Drogen zusammenhängt. Eine von Sucht betroffene Person leidet einerseits selbst an der Problematik, tut aber andererseits alles, um trotzdem konsumieren zu können, unter Umständen auch vertuschen, lügen oder Geld beiseiteschaffen. Das bringt Angehörige oft an die Grenzen ihrer Kraft.

 

Wir helfen Ihnen dabei den für Sie richtigen Weg zu finden, wie sie den/die Betroffenen dabei unterstützen können in Richtung positive Veränderung, aber auch gleichzeitig Ihre eigenen Grenzen berücksichtigen können.

Treff für Angehörige suchtkranker Menschen
Wer kann teilnehmen?

Angehörige, die

  • die Partner/in eines abhängigen Menschen sind

  • die Eltern eines abhängigen Kindes sind

  • erwachsene Kinder von abhängigen Menschen sind

Was erwartet Sie?

Die Gruppe bietet Ihnen Möglichkeiten und Ziele

  • Reflexion der eigenen Lebenssituation

  • Schuldgefühle und Rollenkonflikte zu ergründen und aufzulösen

  • Wiederentdeckung der eigenen Bedürfnisse lernen, diese zu pflegen

  • Stärkung des Selbstwertgefühls

  • Alternativen entwickeln aus vermeintlichen „Sackgassen“

  • Stärkung der eigenen Identität über die Identifikationsmöglichkeiten mit anderen Angehörigen

  • Mit sich selbst wieder in Kontakt kommen, die eigene Wertorientierung suchen, größeres Bewusstsein und Achtsamkeit

Wann und wo findet die Gruppe statt?
  • Landsberg: Einmal im Monat am Montag von 18:00 – 19:30 Uhr

Einzel-Coaching für Angehörige nach dem CRAFT-Ansatz

Sie leben in einer Partnerschaft mit einem Menschen, der aus ihrer Sicht an einer Suchtkrankheit leidet, aber dies selbst noch nicht sieht oder noch keine Hilfe in Anspruch nehmen will? Sie würden gerne alles tun, um ihn davon zu überzeugen, dass er oder sie sich helfen lässt? Dann könnte das 12-wöchige Einzel-Coaching nach dem CRAFT-Ansatz das Richtige für sie sein!

 

Die Abkürzung CRAFT steht hierbei für das „Community Reinforcement Approach & Family Training (CRAFT)”. Mehrere wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass es Angehörigen durch das Coaching gelingt, Veränderungen im Suchtverhalten des Betroffenen zu initiieren und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der/die Betroffene Hilfe für sich in Anspruch nimmt.

 

Sie lernen in den 12 Sitzungen des Coachings, wie Sie durch die Änderung des eigenen Verhaltens und mit Hilfe positiver Kommunikation, Einfluss auf das Suchtverhalten ihres*r Partner*in nehmen können. Wir ermutigen Sie dabei, negative Konsequenzen des Suchtverhaltens – dort wo es möglich ist – zuzulassen und vorhandene gesunde Verhaltensalternativen des Abhängigen gezielt zu verstärken. Um dies zu erreichen, machen wir zunächst eine genaue Analyse des Konsumverhaltens des/der Partners*in und erarbeiten daraus einen, auf ihre Situation zugeschnittenen, Coachingplan. Wenn Alles nach Plan läuft, gelingt es Ihnen, ihren Partner zu motivieren, zu einer der letzten Sitzungen mit zu kommen und die Beratungsstelle und unsere Angebote kennen zu lernen.

 

 

Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene

Beratung für Jugendliche und junge Erwachsene

Du machst dir Sogen um dein Konsumverhalten, des eines/r Freundes/in oder einen Verwandten?

 

Bei Zweifel, Probleme oder Fragen zum Thema Konsum und Sucht kannst du dich bei uns beraten lassen. Melde dich einfach telefonisch oder per E-Mail bei uns.

 

So sind unsere Beratungsgespräche:

  • kostenlos

  • unverbindlich

  • es geht um dein individuelles Anliegen

  • Informationen rund um das Thema Konsum und Sucht.

  • Vertrauensvolle Atmosphäre

  • Schutz durch Schweigepflicht (auch gegenüber den Eltern)

  • bei Bedarf Vermittlung in weiterführende Hilfen

Frühinterventionskurs
Wer kann teilnehmen?

Jugendliche und Heranwachsende im Alter zwischen 14 und 21 Jahren, die aufgrund ihres Alkohol und/oder Drogenkonsums Probleme mit dem Gesetz, den Eltern oder sich selbst haben.

 

Was erwartet Sie?
  • Informationen zum Thema Konsum, Drogen und Sucht

  • Betrachtung des eigenen Konsumverhaltens

  • Erkennen der Auslöser für schwierige Situationen und Erarbeiten von Möglichkeiten für ein Leben ohne problematischen Konsum

  • Vorstellung von Anlaufstellen, die Hilfestellungen geben können

  • Schutz durch Schweigepflicht

Was ist der zeitliche Rahmen?
  • ein Vorgespräch

  • 4 Einheiten à 90 Minuten jeweils am Freitag

Nächster Kurs: (wird an dieser Stelle noch bekanntgegeben)


Was wird von Ihnen erwartet?
  • Bereitschaft zur Beteiligung und aktive Mitarbeit

  • kein Alkohol- und Drogenkonsum am Kurstag

  • die Teilnahme am gesamten Kurs ist verpflichtend

  • Einhaltung der Schweigepflicht

 

 

Weitere Angebote

Workshops

Ob Sie im Sozial- und Gesundheitsbereich Gruppen leiten bzw. betreuen, oder in einem Unternehmen für die Begleitung  ihrer Mitarbeiter und/oder Jugendlicher oder Junger Heranwachsender verantwortlich sind: Wir unterstützen und begleiten Sie im Rahmen der Sekundärprävention gerne in allen Fragen rund Umgang mit Suchtmittelkonsum und abhängigen Verhalten mit Seminaren, Workshops, Interventionsmöglichkeiten, Info-Materialien und natürlich mit unseren verschiedenen Beratungsleistungen. Gerne erstellen wir mit Ihnen gemeinsam ein auf ihre Institution abgestimmtes Konzept.  

Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene

Wir bieten Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene, die bereits Erfahrungen mit Konsum von Suchtmitteln gemacht haben.

 

Was erwartet Sie?
  • Informationen zum Thema Konsum, Drogen und Sucht

  • Betrachtung des eigenen Konsumverhaltens

  • Vorstellung von Anlaufstellen, die Hilfestellungen geben können

  • Schutz durch Schweigepflicht

Was ist der zeitliche Rahmen?
  • Ca. 2-3 Stunden

Traumatherapeutische Stabilisierungsgruppe

Der nächste Kurs startet am 14.10.2020 und umfasst insgesamt 10 Termine - jeweils mittwochs 14:30 bis 16:00 Uhr

 

Ort: Brudergasse 215, LL - Gruppenraum im Erdgeschoss
 

Anmeldung (unbedingt erforderlich)

Über die Suchtberatungsstelle Tel: 08191 942916
oder
über den Sozialpsychiatrischen Dienst Tel: 08191 21699

 

Das Angebot ist kostenfrei.

 

Weitere Informationen zum Kurs erhalten Sie auf unserem Flyer.

 

Von der Teilnahme an der Gruppe können Sie profitieren, wenn Sie…
  • ...durch Ereignisse in der Vergangenheit belastet sind
  • …unter großen Belastungen aufgewachsen sind
  • …unter sich aufdrängenden, belastenden Gedanken, Gefühlen oder Bildern leiden
  • …sich schlecht selbst beruhigen können
  • …vieles vermeiden, das an traumatische Erfahrungen erinnern könnte
  • …sich mit Suchtmitteln oder anderem selbstschädigenden Verhalten beruhigen bzw. selbst betäuben oder bereits abhängig von Suchtmitteln sind

In der Gruppe können Sie lernen, sich durch positive Bilder und Gedanken (Imaginationen) aktiv zu beruhigen, Ihre Selbstheilungskräfte neu zu entfalten, neue Wege des Umgangs in schwierigen Situationen entdecken und mit ihren eigenen Kraftquellen in Kontakt kommen.

 

Die Stabilisierungsgruppe bietet Ihnen folgende Möglichkeiten:
  • Sie erhalten Grundinformationen zu Traumatisierung und deren Fol-gen und zur Wirkung von Suchtmitteln und süchtigem Verhalten, so-wie zur Entstehung von traumabedingten Folgestörungen und Abhängigkeitserkrankungen
  • Sie lernen ihre Vorstellungskraft zu nutzen, um positive Gefühle zu er-zeugen („sicherer innerer Orte, innere Helfer“)
  • Sie lernen ressourcenorientierte Übungen kennen, die Ihnen beim Umgang mit belastenden Gefühlen helfen können
  • Sie lernen Ihre Gefühle besser zu verstehen und mit Ihnen umzugehen
  • Sie lernen mit Stress und/oder Suchtverlangen besser umzugehen und deren Auslöser zu erkennen
  • Sie erarbeiten sich Werkzeuge („Skills“), um emotionale Krisen, sowie Suchtmittelverlangen besser bewältigen zu können.

Multiplikatorenschulung

 

 

 

Kontakt

Caritasverband Landsberg am Lech

Suchtberatungs- und Behandlungsstelle

Leitung: Susanne Klein

Brudergasse 215

86899 Landsberg

Tel.: 08191 942916

Fax: 08191 941075

E-Mail: 

 

Außenstelle Dießen

Fischerei 20

86911 Dießen

Tel.: 08807 214 333-0

Fax:  08807 214 333-30

E-Mail: 

 

Per Kontaktformular

Erreichbarkeit

Montag bis Freitag, 8:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstag, 13:00 bis 17:00 Uhr

 

Offene Sprechstunde

Montag, 13:00 bis 14:00 Uhr

 

Telefonische Fachberatung

Montag & Dienstag, 11:30 bis 12:30 Uhr

Donnerstag & Freitag, 11:30 bis 12:30 Uhr

 

Termine nach Vereinbarung. Bei Bedarf auch Abendtermine.  

 

Wo finde ich weitere Informationen?

Interessante Infos erhalten Sie auch auf folgenden Seiten des Deutschen Caritasverbandes:

 

Sie können auch die Online-Beratung der Caritas nutzen, auf Wunsch anonym.​​​​

 

Zur Online Beratung​​​​​QR-Code - Suchtberatung

Die Suchtberatungs- und Behandlungsstelle wird gefördert durch:

Logo

 

Caritas-Sammlung

 

Hilfe für "Beirut"

 

Gutmensch - Caritas-Kampagne 2020

 

Logo - zet.

 

Logo - Caritas International

 

Sozialcourage